Mantelverpresste Pfähle

In Abhängigkeit der anstehenden Bodenschichten können die Pfähle auch als mantelverpresste Pfähle mit Pfahldurchmesser 200 mm bzw. 250 mm herstellt werden.

Hierbei werden am unteren Ende des Anfängerrohres ein Keil ausgeschnitten und gleichzeitig Pfahlschuhe mit 200 mm bzw. 250 mm Durchmesser eingesetzt.
Während des Einrammens wird über den Pfahlkopf ein Betonmörtel eingepresst der durch den ausgeschnittenen Keil am Fuss des Anfängerrohres austritt und im Rammschatten des vergrößerten Pfahlschuhes eine kontinuierliche Betonumhüllung des Gussrohres erzeugt.

Ziel
1.    Pfahlquerschnittsvergrößerung und damit Erzeugung einer größeren Mantelfläche
2.    Bessere Verzahnung hinsichtlich Lastabtragung in rolligen Böden.

Probebelastung
Bei der konventionellen Probebelastung wird der Pfahl in mehreren Stufen bis zur Prüflast mittels Hydraulikpresse belastet.
Die Reaktionspfähle werden als gebohrte GEWI-Verpress- oder mantelverpresste Duktilgusspfähle hergestellt.